Beiträge von Twaxy

    „Theseus“ – so lautet der Name des verlassenen Raumschiffs, auf dem die namenlose Protagonistin geschossen wird. Dort findet sie ein Gerät, welches „Swapper“ genannt wird. Mit diesem Gerät kann sie sich mehrmals klonen und in diese Klone verwandeln. Das gleichnamige Spiel, „The Swapper“, wurde von vier Leuten, Otto Harjola, Otto Hantula, Tom Jubert und Carlo Castellano, entwickelt und unter dem Publisher Facepalm Games am 30. Mai 2013 zu einem Preis von 13,99€ veröffentlicht.


    Umfang

    „The Swapper“ bietet eine kurze Spielzeit von rund 3-3,5 Stunden (Spielzeit variiert minimal). Dafür ist die Story extrem gut durchdacht: Man schlägt sich anfangs durch ein paar Rätsel bis man noch eine andere Person auf dem Raumschiff findet, von der man zuvor noch gar nix wusste. Mit der stillen Protagonistin, die wir spielen, schlagen wir uns durch teils knifflige Rätsel durch „Theseus“ und kommen so an Orbs, die wir brauchen, um bestimmte Konsolen zu aktivieren.

    Diese Rätsel löst man alle mithilfe des „Swappers“. Mit dem Betätigen der rechten Maustaste kann man, außer in blauen und violetten Zonen, einen Klon spawnen und sich in diesen mit einem Klick der linken Maustaste in diesen verwandeln; das wird aber bei einer roten oder violetten Zone blockiert. In der Story spricht man vom „Seelentausch“.

    Es gibt immer wieder interessante kleine Log-Dateien, die man unterwegs findet. In denen wird dann der Experimentiervorgang oder ein absolutes Chaos beschrieben. Neben den Logs findet man auch Gedankensteine, sogenannte „Watcher“, die laut den meisten Logs an dem Tod fast aller Crew-Mitglieder beteiligt sind. Keine Sorge, das ist kein Spoiler, da das so ziemlich der Inhalt der ersten Spielstunde ist.

    Übrigens, um die komplette Geschichte zu verstehen, sollte man das Spiel zweimal durchspielen. Zumal es auch zwei unterschiedliche Enden gibt.


    Grafik

    „The Swapper“ ist in einer 2,5D-Grafik gehalten. Das bedeutet, dass man seinen Charakter auf einer 2D-Bahn bewegt (und auch von der Seite auf diesen schaut), aber die Welt dreidimensional aufgebaut ist.

    Wirklich beeindruckend finde ich die Kombination von Licht und Schatten in dem Spiel. Manchmal gibt es nur ein kleines, flimmerndes Licht im Hintergrund, aber manchmal wird ein ganzer Raum von mehreren, teilweise farbigen Lichtern beschienen.

    Den futuristischen Look haben die Entwickler auch sehr gut gemeistert. Ich kann an keiner Stelle sagen, dass es da übertrieben wurde; nein, es sieht einfach fabelhaft aus.


    Spielspaß

    Hauptaugenmerk sind hier die Rätsel, die man lösen muss, um an die Orbs zu kommen. Dafür verwendet man den „Swapper“. Die teils sehr kniffligen Rätsel können einen am Anfang zu schaffen machen. Irgendwann hat man dann aber doch eine Lösung gefunden, die einem so absurd einfach erscheint und sich dann fragt: „Wieso bin ich da nicht früher draufgekommen?“ Ab und zu hat man dann auch mal ein einfaches Rätsel, mit dem man wirklich in Windeseile fertig ist.

    Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Art und Weise, wie man mit den Klonen umgehen muss. Denn, wenn man sich bewegt, dann bewegt man gleich die ganze Truppe mit, so wird das Rätseln etwas anspruchsvoller.


    Musik

    Die Musik wurde von Carlo Castellano komponiert. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat, aber die Atmosphäre, die er mit jedem Lied erzeugt, ist wirklich unfassbar schön. Vor allem der OST „Recreation“ ist ein wahrliches Meisterwerk. Auf eine Nutzer-Frage, woher er diese Inspiration dafür bekam, antwortete er: „Die Inspiration war eindeutig Traurigkeit und ‚alleine‘ in einem Raumschiff zu sein.“ Der gesamte Soundtrack besteht aus 13 OSTs, was für so eine kurze Spielzeit gar nicht mal so wenig ist.


    Sound

    Der Sound ist hier sehr atmosphärisch, was das Spiel in Verbindung mit dem Weltraum so unglaublich gut macht. Vor allem die geräuschlosen Phasen, wenn man in Mitten des Weltalls von einem Bruchteil der Raumstation zum anderen schwebt.

    Auch die Sprachaufnahmen sind gut zu verstehen und hören sich vor allem durch den kleinen Rauscheffekt des Funks sehr authentisch an.


    Preis-Leistung

    13,99€ finde ich, auch wenn es ein wirklich sehr gutes Spiel ist, einfach zu viel. 7,49€ wären meiner Meinung nach angemessener.


    Fazit

    Ein sehr gutes Spiel, welches man zweimal durchgespielt haben muss, um es überhaupt richtig zu verstehen. Einen hohen Wiederspielwert hat dieses Spiel nicht unbedingt, da man sich meiner Meinung nach doch sehr gut an die Rätsel erinnern kann und dann folglich schnell durch ist. Nichtsdestotrotz ist das Spiel ein absolutes Muss – und das nicht nur für Leute, die gerne Rätseln.


    Kurzfassung

    Umfang: 8/10

    Grafik: 10/10

    Spielspaß: 9/10

    Sound: 10/10

    Musik: 10/10

    Preis-Leistung: 6,5/10


    Endwertung: 87/100


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    Morgen, am 22.08.2019, ist es endlich wieder soweit: Die vierte Episode des Familien-Dramas geht weiter. Vor zwei Tagen erschien der Trailer und ich bin schon sehr gespannt, welche Wege wir gemeinsam gehen müssen.


    Durch meine neue Internetleitung ist es möglich, die erste Folge am Release-Tag der neuen Episode zu veröffentlichen. So kommt die erste Folge am 22.08. um 20:00 Uhr, die anderen erscheinen dann täglich um 15:30 Uhr.


    Wer Folgen verpasst hat und diese nachholen will, gelangt Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. zur "Life is Strange 2"-Playlist.


    Also, wir sehen uns morgen Abend!

    Bei der gestrigen Eröffnungsfeier der Gamescom wurden zahlreiche neue Spiele mit einem Trailer, der meist mit "World Premiere" (dt. Weltpremiere) betitelt war, angekündigt. Eines dieser Spiele heißt "Kerbal Space Program 2", welches den Vorgänger aus dem Jahre 2015 mit neuen Technologien und Spielelementen ablösen soll.


    Worum geht es?


    Wie auch schon im ersten Teil geht es im Grunde darum, ein eigenes Raumschiff zu bauen, mit dem man anfangs versucht überhaupt ins Weltall zu gelangen, dann zum Mond und folglich immer weiter.


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    Titelbild von "Kerbal Space Program 2"


    Physikalisch realistisch


    Die Physik war schon im ersten Teil ein entscheidender Punkt. Nicht nur im Bau, sondern auch während des Raketenstarts, müsst ihr darauf achten, dass euch nichts kaputtgeht. Ihr wollt weit reisen? Dann solltet ihr möglichst viel Sprit sparen, und das geht am besten, indem ihr die Erdrotation berücksichtigt. Zudem wirkt sich eure Geschwindigkeit auf eure Umlaufbahn aus, was vor allem für eine Landung sehr entscheidend werden kann.


    Fortschritt ist wichtig!


    Am Anfang sollte man versuchen, seine Rakete erfolgreich bis ins Weltall zu befördern. Dann wagt man auch die erste Landung auf dem Mond und dann kann man auch sehr beeindruckende Basen auf diesem errichten. In dem Trailer wurden außerdem sehr große und mächtig wirkende Raumstationen gezeigt, die in der Umlaufbahn eines fremden Planeten ihre ellipsenförmigen Bahnen zogen.


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    Die Landung auf dem Mond ist geglückt.


    Uuuuuuund nochmal von vorne...


    Da schaut man einmal nicht hin und schon liegt die ganze Basis in Trümmern. So wurde es zumindest im Trailer während der Opening-Night gezeigt. Das kann euch aber ebenso mit einer Rakete oder einer "schwebenden" Raumstation passieren, das heißt: Immer gucken, ob jede Schraube richtig sitzt!


    Alle Neuerungen


    Die Entwickler von "Kerbal Space Program 2" versprechen neue, animierte Tutorials, eine neue Benutzeroberfläche und neue Konstruktions- und Fluganweisungen. Damit will man vor allem Neulingen eine gute Plattform zum Spieleinstieg bieten.


    Des Weiteren sollen neue Teile, Triebwerke und mehr aus der nächsten Generation, die Spieler zu neuen Welten fliegen lassen. Zudem soll die neue Technologie die Grenzen der Raumforschung und alles über das ursprüngliche Kerbal-Heimatsystem hinaus verändern.


    Wie schon vorhin angesprochen, ist es nun auch möglich, Kolonien aufzubauen. Diese ermöglichen den Bau von Raumstationen, Basen, kleineren Habitaten oder anderen Strukturen. Dort ist es möglich, neue Treibstoffarten zu produzieren. Ebenfalls erlauben diese Kolonien das Sammeln von Ressourcen.


    Auch interstellare Reisen sind nun ein interessantes Thema in "Kerbal Space Program 2". So kommt man mit vielen interstellaren Technologien zu unbekannten, sehr verrückten Planeten, die allesamt besondere Herausforderungen und Schätze bereithalten.


    Den ganzen Spaß kann man auch nun mit Freunden genießen. Viel ist zum Multiplayer-Modus noch nicht bekannt, aber er wird auf jeden Fall kommen.


    Release


    Bis zum endgültigen Release-Datum müssen wir uns noch ein bisschen gedulden. Fest steht: Irgendwann 2020 können wir uns wieder ins Weltall jagen und die atemberaubende, aber auch dunkle Landschaft bestaunen.


    Wer jetzt Lust auf "Kerbal Space Program" bekommen hat, kann sich das Spiel gerade für 9,99€ im Rahmen des Gamescom-Sales kaufen.

    Da ich nun nach einem eher weniger spannenden und sehr verbuggten Kampf mit "Gothic" durch bin, geht es ab dem 1. September 2019 mit "Gothic 2: Die Nacht des Raben" weiter. Das habe ich auch schon zum Schluss der letzten Folge angekündigt.


    Die Folgen erscheinen wie gewohnt täglich um 17:00 Uhr und sind ca. eine halbe Stunde lang. Ich vermute mal, dass das Let's Play um die 100 Folgen einnehmen wird. Also, man sieht sich am 1. September, wenn es wieder heißt: "Zeig mir deine Ware!"

    Am 20. Mai 2019 veröffentlichten Sample Text Studios ihr erstes Spiel mit dem Titel „Neon Boost“ auf Steam. Es ist ein grafisch in Neon ertränktes Parkour-Spiel, in dem man so schnell wie möglich ins Ziel kommen muss. Dabei soll man Wall-Runs und die Mechanik des Rocket-Jumps verwenden.


    Umfang

    Insgesamt beinhaltet „Neon Boost“ bisher drei Welten, die aus jeweils 12 Levels bestehen. Ein Level dauert im Durchschnitt um die 15-20 Sekunden, die End-Level können bis zu einer Minute andauern. Ein neues Level erreicht man nur, wenn man die Bronze-Medaille bekommen hat. Für ganz schnelle Läufer werden auch noch Silber-, Gold- und Neon-Medaillen verteilt, wobei Letztere die Schwierigste ist.

    Die Level meistert man am besten mit seinem fiktiven Neon-Raketenwerfer. Mit diesem kann man sich von einer Plattform zur anderen boosten, und wenn man ihn effektiv einsetzt, kann man sogar einige Plattformen überspringen und somit das Level deutlich schneller durchspielen.

    Was ich hier sehr interessant finde, ist der „Lights Out“-Modus. In diesem werden alle Neon-Elemente ausgeschaltet und man sieht nur einen bestimmten Radius.

    Der FPS-Parkour-Runner eignet sich perfekt für Speedrunner, doch es fehlt genau dafür eine Option: das Leaderboard. Gerade für so ein Spiel muss es doch eigentlich so etwas wie eine Bestenliste geben.

    Ebenso fehlt auch ein Level-Editor, in dem man seine eigenen Level kreieren kann. Das würde das Spiel viel, viel abwechslungsreicher gestalten, zumal der Entwickler extrem viele Hindernisse und Nebenobjekte bereitstellt.


    Grafik

    Der Name des Spiels verrät auch schon so ziemlich den Grafikstil. In „Neon Boost“ ist so ziemlich alles in Neon ertränkt worden, was aber auch erstaunlich gut aussieht.

    Die drei Welten bieten auch grafisch einen leichten Unterschied: Sie unterscheiden sich in der Farbe, den Umgebungsobjekten sowie vielen Hindernissen. So besteht die erste Welt, Laser City, aus hohen, kantigen, lila Türmen, während die dritte Welt, Cosmic Highway, von gelben, Ufo artigen Gebäuden umgeben ist. Neben all dem fliegen in jeder Welt mysteriöse Objekte herum, die aber das Moderne, bzw. Futuristische an diesem Spiel so stark betonen.

    Auch der Hintergrund, quasi die Umgebungsumgebung, macht einiges her. Hier hat der Entwickler mit vielen eigenen Elementen gearbeitet und das Ganze mit einem Blur-Effekt nochmals futuristischer wirken lassen.


    Spielspaß

    Ich persönlich spiele sehr gerne mal solche Jump & Run-Spiele zur Abwechslung. Deshalb ist es schön, auch mal neue Mechaniken kennenzulernen, wobei hier der Wall-Run aber schon sehr alt und fast schon ein Klassiker ist. Der Rocket-Jump war mir so noch nicht wirklich bekannt, weshalb ich mich gefreut habe, diese neue Mechanik anzuwenden. Aber genau dieser Rocket-Jump funktioniert manchmal nicht so, wie er soll und macht, was er will. Als ich mich beispielsweise etwas hochboosten wollte, wurde es mir durch den Raketenwerfer verweigert, warum auch immer. Schließlich schoss ich die Rakete direkt unter meinen Charakter, nichts passierte und ich war tot.

    Nichtsdestotrotz wird das Spiel durch das Einfügen neuer Spielelemente in den neuen Welten und Levels immer nervenaufreibender und spannender. Zudem will man immer die beste Medaille erreichen, was tatsächlich gar nicht mal so einfach ist.

    Ein sehr aktuelles Update (15.08.2019) verhindert nun, dass man Maps mit dem Timer auf der Null stehend beenden kann. Der Timer wird jetzt kurz vor dem ersten Bodenkontakt aktiviert, was aber auch bedeutet, dass gut 0,5-1 Sekunden pro Level draufgehen können. So müsste man meiner Meinung nach auch die Medaillen um gut eine Sekunde nach hinten verlegen.

    Sehr spaßig fand ich persönlich den „Lights Out“-Modus. Dieser ist noch einmal deutlich anstrengender durchzuspielen, als das Spiel es so schon ist.


    Musik

    Schnell, actiongeladen, aufregend, so klingen die vier Soundtracks aus „Neon Boost“. Ein sehr schönes Feature ist, dass die Musik nur beim Bewegen des Charakters abgespielt wird. Doch wenn man sich eine Weile bewegt, hört man sehr deutlich den etwas schlecht getimten Loop raus. Das ist eine kleine Feinheit, die man noch überarbeiten könnte.


    Sound

    Viele Sounds gibt es in „Neon Boost“ nicht, was ich ein wenig schade finde. So könnten die Gegner beim Abfeuern einer Rakete noch einen Schusssound von sich geben. Wenigstens gibt der eigene Raketenwerfer ein Geräusch von sich, wenn man die Rakete losschießt. Auch wenn man stirbt, kommt man elektronischer Sound, der mal relativ leise ist, oder die Ohren komplett wegfetzt, was ein bisschen blöd ist.


    Preis-Leistung

    Das Spiel ist kostenlos, die Bewertung fällt hier raus.


    Fazit

    Ein gutes, für Speedrunner geeignetes Parkour-Spiel mit kleinen FPS-Elementen und noch nicht ganz ausgereiften Spielmechaniken. Die annehmbare Grafik verbunden mit dem schnellen, elektronischen Soundtrack macht das Spiel sehr aufregend und ist gut für zwischendurch geeignet.


    Kurzfassung

    Umfang: 7,5/10

    Grafik: 9/10

    Spielspaß: 7/10

    Musik: 9/10

    Sound: 7/10


    Endwertung: 74/100


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